Alemania: DM-Teamcheck der Frauen. Eineinhalb Wochen vor der Deutschen Meisterschaft in Hirschfelde gibt es den Teamcheck von den teilnehmenden Frauen-Mannschaften.



Hirschfelde(DFBL/saj) – Eineinhalb Wochen vor der Deutschen Meisterschaft in Hirschfelde gibt es den Teamcheck von den teilnehmenden Frauen-Mannschaften.

1. Gruppe Nord – MTSV Selsingen
Auf eine wechselhafte, aber dennoch sehr zufriedenstellende Saison blickt der Nordmeister MTSV Selsingen zurück. Punktgleich, aber Dank eines besseren Satzverhältnisses, steht man am Ende knapp auf erster Stelle und zieht somit direkt ins Halbfinale bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft in Hirschfelde ein. Alle Leistungsträgerinnen, die bereits während der Runde ihre Einsätze fanden, stehen nun auch auf der DM parat. Im Angriff spielten Laura Marofke und Celine Brey, während Rieke Buck immer noch aufgrund ihrer Schuler-OP pausiert. Das Zuspiel und die Abwehrarbeit teilten sich Lea Viebrock, Frederike Riggers, Stefanie Riggers, Nadja Borchers, Annika Bösch und Kathrin Gahrmann. Zusammen setzt sich die frische Truppe aus dem Norden das Ziel ins Finale einzuziehen. Favorisiert sehen sie die Mädels eindeutig den TSV Dennach auf dem höchsten Treppchen, was direkt dahinter kommt trauen sie jeder teilnehmenden Mannschaft zu.

2. Gruppe Nord – SV Moslesfehn
Nach einigen verletzungsbedingten Ausfällen zu Anfang der Saison lief die Runde unter neuem Coach Manfred Grüning überraschend gut für die kampflustigen Moslesfehnerinnen. Grüning wies eine sehr gute Vorbereitung mit seinen Frauen auf und krönte das Ganze mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Während der Spielrunde machten sich die Mosis den Namen „Könige des Duells“. Viele Kämpfe, starker Siegeswille und die nötige Ruhe wiederholt Matchbälle abzuwehren, brachten ihnen diesen Rufname ein. Auch hier bleibt der Kader unverändert – alle Frauen die unter der Runde antraten, reisen mit nach Hirschfelde ein. Den Angriff stellen Sabine Grüning, Marisa Meyer und Karen Meyer. Das Zuspiel und die Abwehr obliegt Marleen Schmertmann, Nane Ahrens, Christina Scholte, Julia Graue, Kathrin von der Pütten sowie Michele Werth. Unter den neuformierten Mädels waren vier Spielerinnen entweder noch nie bei einer Endrunde in der Bundesliga dabei oder im Einsatz. Doch dieser neuen Situation sehen die Mosis freudig entgegen. Die Vorbereitung verläuft abgesehen von ein paar Trainingsspeieln gegen vereinsinterne Teams „normal“ weiter. Für die Deutsche Meisterschaft nehmen sich die sympathischen Nordlichter vor sich bestens zu präsentieren und ein gutes Qualispiel abzuliefern. Alles Weitere wäre eine Zugabe und mehr als sie sich erträumen konnten. „Eine DM ist immer etwas ganz Besonderes und wir sind uns sicher, dass wir ein tolles Wochenende in Hirschfelde haben werden.“, fasst Routinier Marisa Meyer zusammen.

3. Gruppe Nord – VfL Kellinghusen
Was zuerst nach einem furiosen Durchmarsch der Aufsteigerinnen aussah, konnte nicht ganz so konstant weiter gespielt werden. Nachdem die sehr junge Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 19,25 Jahren einen sehr guten Start hinlegte (12:0 Punkte), zeichneten sich die folgenden Spieltage dann doch etwas aufsteigertypischer ab. Zwei Spieltage mit 0:4 Punkten folgten. Trotzdem gelang es der jungen Mannschaft sich am Ende auf dem dritten Rang zu platzieren und sich ein Ticket für die Endrunde zu ergattern. Angreiferin Anika Bruhn setzte zuletzt noch aus (Fußfraktur) und stieg erst Ende April wieder voll ins Training ein, spielte dann aber bereits ab dem zweiten Spieltag wieder mit. Mit Jaqueline Böhmker, Nadja Zühlke und Lisa Maas stehen drei Jugendweltmeisterinnen von 2014 im Kader, während Anika Bruhn im aktuellen A-Kader ihr Können aufweisen darf. Der Gesamtkader besteht aus acht Spielerinnen (Angriff: Jaqueline Böhmker, Anika Bruhn, Nadine Zühlke, Abwehr/Zuspiel: Lisa Maas, Helen Gloy, Nadja Zühlke, Laura Schneider, Vemke Voos). Zur Vorbereitung wird man ab dem Jonaturnier eine Woche in der Schweiz sein, vor Ort zwei Trainingseinheiten absolvieren und mit dem Grenzlandturnier in Widnau abschliessen. Das Ziel ist auch bei diesen jungen Frauen nicht festgesteckt. Das Erreichen der Endrunde war schon ein riesen Erfolg. Alles was darüber hinaus geschieht ist Zugabe. „Alle anderen Teams kennen die Stimmung auf so einem Event. Wir sind Neulinge und wollen befreit aufspielen.“, kommentiert Nationalspielerin Anika Bruhn die Situation. Zum Favoriten kreis zählen für die Mädels ebenfalls die aktuellen Europapokalsiegerinnen aus Dennach und aber auch der MTSV Selsingen.

1. Gruppe Süd – TSV Dennach
Mit unglaublichen 32:0 Punkten beenden die erfolgreichen Pinkladies die Spielsaison auf dem ersten Tabellenplatz. Somit sind auch sie automatisch in einem Halbfinale gesetzt und müssen kein Qualifikationsspiel ablegen. Nachdem man zu Beginn ein paar Unpässlichkeiten in der Vorbereitung aufwies, fanden die Frauen während der Runde schnell und sehr erfolgreich zusammen. Ein erster Höhepunkt war der überragende Sieg des Europapokaltitels vor heimischer Kulisse, dem die ehrgeizigen Frauen einen weiteren Sieg bei der Deutschen Meisterschaft folgen lassen wollen. Das Ziel muss ganz klar die Verteidigung des letztjährigen Feldmeistertitels sein, dass die Pinkladies auch energisch verfolgen. Auch sie nutzen neben den gesetzten Trainingseinheiten auf das Turnier in Jona zur Vorbereitung. Ihr Kader ist aktuell mit drei Nationalspielerinnen bestückt (Sonia Pfrommer, Anna-Lisa Aldinger, Annkathrin Aldinger), welche bereits eine Woche nach der DM in Bozen um den Europatitel der Nationen kämpfen. Doch zunächst wird der Fokus voll und ganz auf die DM gelegt. Man ist sich der Favoritenrolle bewusst, weshalb man aber nicht weniger streng mit sich selbst sein wird. Die schmerzliche Erfahrung von Bretten steckt den Mädels noch gut in den Knochen, sodass man so etwas nicht noch einmal erleben möchte. Die Mannschaft besteht weiterhin aus Sonia Pfrommer und Christina Grüneberg im Angriff. Anna-Lisa und Annkathrin Aldinger, sowie Sophia Scheidt, Janina Krämer und Jasmin Fischer stellen das Zuspiel und die Abwehr.

2. Gruppe Süd – TSV Calw
Der TSV Calw hatte diese Runde mit einigen Situationsveränderungen klar zu kommen, was sicherlich einige Unkonstantheiten in der Runde zur Folge hatte. Zunächst folgte das neuformierte Team unter neuer Trainergespannleitung Mario Landwehr und Elke Schöck, welche bereits nach den ersten drei Spieltagen dann nur noch Elke Schöck oblag, da Landwehr aus beruflichen Gründen das Amt niederlegen musste. Hinzu kam das Verletzungspech von Angreiferin Stephanie Dannecker (Schulter-OP), die somit ab Runde vier nur noch neben dem Feld mitwirken konnte. Doch vielleicht war das sogar Glück im Unglück… Denn fortan coachte die Weltmeisterin mit ihrer Tante und jahrelangen Spieltrainerin Elke Schöck die eigenen Mitspielerinnen. Auch neben dem Feld hat Steffi einen riesigen Einfluss auf ihr Team und schickt sie weiterhin erfolgreich auf den Platz. Diese schwierige Situation musste zunächst verdaut werden, bevor die Orangenen sie weiter siegreich annehmen konnten. Am Ende schaffte man es also doch zusammen oben auf zu bleiben und auf dem zweiten Tabellenplatz abzuschließen. Stolz diese Missstände überlistet zu haben, ziehen die jungen Calwer Frauen zur Endrunde und versuchen nach allen Kräften auch dort weiterhin eine geschlossene, kampfeslustige Teamleistung zu erbringen. Situationsbedingt hegen die Frauen aber nicht allzu große Hoffnungen. Die Vorbereitungen belaufen sich auf der Teilnahme bei den Schweizer Turnieren und den üblichen Trainingseinheiten. Der bisherige Kader mit Henriette Schell (Angriff), Lisa Kübler, Samantha Lubik, Sabrina Bauer, Jasmin Schweizer, Sandra Janot und Maren Heuer (Abwehr/Zuspiel) wird, nachdem Stephanie Dannecker nun nicht als Spielerin mitreist, durch Jugendspielerin Laura Flörchinger erweitert. Für Calw sind der TSV Dennach sowie der MTSV Selsingen Favoriten.

3. Gruppe Süd – FSV Hirschfelde
Auch wenn der FSV bereits als Ausrichter eine Spielberechtigung für die DM so gut wie sicher hatte (vorausgesetzt man bleibt den Absteigerplätzen fern), ruhten sie sich zu keiner Zeit darauf aus. Auch aus eigenen Kräften und faustballerischem Können wollte man die Qualifikation schaffen. Dies gelang den Sächsinnen am Ende auch. Auf dem dritten Platz schloß man die Runde ab was man vor allem dem großen Kampfgeist zu verdanken hatte. Vorbereitungen für die DM laufen hier allerdings nicht nur auf, sondern auch neben dem Spielfeld. Freudig auf die Endrunde vor eigenem Publikum trainieren die Frauen intensiv und packen auch bei den Ausrichtungsvorbereitungen an. Mit einem neunköpfigen Kader treten sie vor der Heimkulisse auf und haben sich das Ziel gesetzt zumindest das Qualifikationsspiel zu gewinnen. Dabei spielt Bianca Kruck, Anja Putzmann und Sofie Hamann im Angriff. Linda Scholze, Pauline Brun, Peggy Rathmann, Nelli Schumann, Tina Schumann stehen in der Abwehr und im Zuspiel zur Stelle. Der Favorit ist auch hier wie bei allen anderen Teams ganz klar der Südprimus TSV Dennach.


Fuente: federación alemana, http://www.faustball-liga.de/news/aktuell/feldsaison_2015/dm-teamcheck_der_frauen/index_ger.html

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