Suiza: Nationaltrainer Oli Lang blickt mit positiven Gefühlen auf die euro 2014 in Olten zurück. Ganz zufrieden wäre er allerdings nur mit Gold gewesen.
"Spieler waren auf hohem Level"
von Markus Roth, Swiss Faustball
OLTEN - Nationaltrainer Oli Lang blickt mit positiven Gefühlen auf die euro 2014 in Olten zurück. Ganz zufrieden wäre er allerdings nur mit Gold gewesen.
Mit etwas Abstand blickt Nationaltrainer Oli Lang auf die Europameisterschaft im eigenen Land zurück.
Oli Lang, wie sieht Ihre Gesamtbilanz aus?
Oli Lang: Insgesamt ziehe ich ein positives Fazit. Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Bei uns stand die Vorrunde nicht im Fokus sondern der Halbfinal. Dies erwies sich als die richtige Entscheidung. Viele Leute machen mich nach der Vorrunde persönlich, per SMS oder Facebook darauf angesprochen, dass es nicht so gut aussieht. Wir haben uns aber klar auf den Halbfinal konzentriert. Gesamthaft haben wir in Olten das erreicht, was wir uns als Ziel setzten.
Oli Lang: Insgesamt ziehe ich ein positives Fazit. Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Bei uns stand die Vorrunde nicht im Fokus sondern der Halbfinal. Dies erwies sich als die richtige Entscheidung. Viele Leute machen mich nach der Vorrunde persönlich, per SMS oder Facebook darauf angesprochen, dass es nicht so gut aussieht. Wir haben uns aber klar auf den Halbfinal konzentriert. Gesamthaft haben wir in Olten das erreicht, was wir uns als Ziel setzten.
Im Final forderte Ihre Mannschaft Deutschland alles ab. Wie sehen Sie das Spiel im Rückblick?
Es ist klar, wenn das Spiel nach sieben Sätzen verloren wird, bin ich nicht zufrieden. Wir haben bis zur Pause sehr gut gespielt. Nach dem Unterbruch und mit dem Regen habe ich einen Coaching-Fehler gemacht. Dies muss ich im Nachhinein klar sagen. Ich habe an Ueli Rebsamen am Service festgehalten, statt Lukas Lässer servieren zu lassen. Ueli Rebsamen spielte einen tollen Match, kam am Schluss mit dem Service aber nicht mehr durch. Ich hätte spätestens vor dem siebten Satz umstellen müssen. Dazu kam, dass Deutschland super defensiv stand.
Es ist klar, wenn das Spiel nach sieben Sätzen verloren wird, bin ich nicht zufrieden. Wir haben bis zur Pause sehr gut gespielt. Nach dem Unterbruch und mit dem Regen habe ich einen Coaching-Fehler gemacht. Dies muss ich im Nachhinein klar sagen. Ich habe an Ueli Rebsamen am Service festgehalten, statt Lukas Lässer servieren zu lassen. Ueli Rebsamen spielte einen tollen Match, kam am Schluss mit dem Service aber nicht mehr durch. Ich hätte spätestens vor dem siebten Satz umstellen müssen. Dazu kam, dass Deutschland super defensiv stand.
Der Halbfinal gegen Österreich war ein Traummatch Ihrer Mannschaft. Wie haben Sie dieses Spiel erlebt?
Die Angreifer spielten unglaublich. Ueli Rebsamen machte keinen Servicefehler und agierte auch aus dem Spiel heraus fehlerlos. Er spielte sensationell. Ich weiss nicht, ob es dies in einem Faustballmatch schon so gegeben hat. Auch Lukas Lässer mit nur zwei Fehlern agierte überragend.
Mit der Mannschaftsleistung können Sie auch insgesamt zufrieden sein. Wie erlebten Sie Ihre Mannschaft?
Jeder Spieler hat in Olten auf ihrem Toplevel gespielt. Die Abwehr hat gegen die besten Schläger der Welt hervorragend ausgesehen. Wir müssten in der Stunde X bereit sein und alles Spieler waren dies dann auch. Die Mannschaft hat insgesamt sicher nicht schlechter gespielt als beim Titel vor zwei Jahren oder beim Silbergewinn an den World Games.
Wenn Sie auf die EM als Anlass zurückblicken, an was denken Sie?
Die anwesenden Zuschauer waren sensationell. Etwas enttäuscht war ich allerdings von der Zuschauerzahl, vor allem, dass das Stadion beim Final nicht voll war. Als Anlass war es eine gute euro 2014.
Wie schätzen Sie die Silbermedaille im Vergleich zu den letzten Erfolgen ein?
Die Leistung schätzte ich gleich hoch ein wie Silber an den World Games oder Gold an der EM 2012. Natürlich hätte ich lieber Gold geholt als Silber, vor allem tut es mir für meine Spieler leid, dass es vor Heimpublikum knapp nicht zum Titel gereicht hat.
Die Angreifer spielten unglaublich. Ueli Rebsamen machte keinen Servicefehler und agierte auch aus dem Spiel heraus fehlerlos. Er spielte sensationell. Ich weiss nicht, ob es dies in einem Faustballmatch schon so gegeben hat. Auch Lukas Lässer mit nur zwei Fehlern agierte überragend.
Mit der Mannschaftsleistung können Sie auch insgesamt zufrieden sein. Wie erlebten Sie Ihre Mannschaft?
Jeder Spieler hat in Olten auf ihrem Toplevel gespielt. Die Abwehr hat gegen die besten Schläger der Welt hervorragend ausgesehen. Wir müssten in der Stunde X bereit sein und alles Spieler waren dies dann auch. Die Mannschaft hat insgesamt sicher nicht schlechter gespielt als beim Titel vor zwei Jahren oder beim Silbergewinn an den World Games.
Wenn Sie auf die EM als Anlass zurückblicken, an was denken Sie?
Die anwesenden Zuschauer waren sensationell. Etwas enttäuscht war ich allerdings von der Zuschauerzahl, vor allem, dass das Stadion beim Final nicht voll war. Als Anlass war es eine gute euro 2014.
Wie schätzen Sie die Silbermedaille im Vergleich zu den letzten Erfolgen ein?
Die Leistung schätzte ich gleich hoch ein wie Silber an den World Games oder Gold an der EM 2012. Natürlich hätte ich lieber Gold geholt als Silber, vor allem tut es mir für meine Spieler leid, dass es vor Heimpublikum knapp nicht zum Titel gereicht hat.
fuente: federación suiza, http://www.swissfaustball.ch/wDeutsch/aktuell/news/2014_09_03_Bilanz.asp?navid=2

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